Spieltag 17. Der Vierte zu Gast beim Zweiten – Exakt ein Monat nach der Bundesliganiederlagenpremiere der Roten Bullen aus Leipzig. Es war kalt in unserem Wohnzimmer, aber das machte uns nichts im Geringsten was aus – 31 Tage Bundesliga-Pause haben genug Adrenalin in unsere Körper gepumpt. Ein Knautbullen-Quintett erlebte im B-Block ein Spiel, was furios begann: Eine fatale Torhüterfehlentscheidung auf Seiten der Eintracht. Glatt rot – daran gab es nix zu deuteln. Wuchtiger Freistoß – abgewehrt. Nachschuss – drin! Jubel, Trubel, Heiterkeit. Dem Adler waren die Flügel gestutzt. Knapp 10 Minuten hat der Gästeblock gebraucht, um aus der Schockstarre zu kommen. Auf dem Feld dauerte es etwa 20 Minuten. In denen es unsere rot-weißen aber auch versäumt hatten, Groß-Chancen zu verwerten.
Kurz vor Anpfiff gab’s noch eine Choreo unter dem Motto „Im Herzen der Stadt die Fahne gehisst, weil hier unsere Heimat ist.“
Auch die A-, C- und D-Sektoren waren bei den Wechselgesängen gewohnt engagiert dabei. Einmischversuche aus Nord-West ließen akustisch aber nur ein „Hu“ bei uns in der Südkurve ankommen – war bestimmt was mit Hugenotten, die sich vor gut 400 Jahren östlich von Frankfurt/Main niederließen. Tradition – Weißte Bescheid 😉
Ausgeklungen ist der Abend in unserem Stammlokal mit der „Knautbullen-Platte“ (oder „RB-Platte“, mal schauen, wann die neue Speisekarte erscheint und was nun draufstehen wird). Schlussfazit: Ein rundum gelungener Männerabend. Wird wiederholt – versprochen!
Wie gehabt noch der Verweis auf die Spielberichte in aller epischen Breite und fachlichen Tiefe.