Bei bestem Wetter und fantastischer Stimmung empfangen die Roten Bullen in der Red Bull Arena die Schwaben aus Stuttgart. Im D-Block begleiten mich heute Emmi, Elias, Jonas, Matteo, Marcel, Nicky und Tino. 

Mit Anspannung im Stadion angekommen – heute schlägt mein Herz für zwei Vereine – löst sich diese bei einem frischen Pils und dem Anstoß.

Erste Halbzeit: Unsere Roten Bullen sind wie erwartet angriffslustig und die Gäste in der Defensive. Der VfB verteidigt gut, lässt RB kaum Räume für das gefährliche Kombinationsspiel zu. Bis zur 23. Minute, nach Vorlage von unserer Nummer 11, schlenzte Marcel Sabitzer das Runde in das Eckige. Dies war letztendlich auch der Höhepunkt des ersten Durchgangs. 

Tiefpunkt der ersten Hälfte: Die mittlerweile gewohnten Pfiffe und Beleidigungen der Gäste gegen unseren Timo Werner. Gerade in Bezug auf den VfB treffen diese für mich auf Unverständnis. Timo ist ein Stuttgarter Bub, und der VfB inklusive Fankurve wollte Werner nicht mehr haben. Müssen wir nicht verstehen, das wissen wohl nur die traditionsreichen Schwaben. Wir haben dafür nur „Mitleid und Verachtung“.

Neben dem üblichen regen Austausch von Fussballvokabular mit dem Gästeblock während des Spiels, nutzten wir die Halbzeitpause für Fachgesimpel mit anderen Fans. Das internationale Interesse an RB ist weiterhin hoch. Dies zeigte das Gespräch mit einem Fan aus Spanien, für den die Woche als Sevilla-Fan alles andere als motivierend war. Auch ein paar inkognito VfB Fans verirrten sich im D-Block. Warum auch immer sahen sie es mir an, dass ich auch durchaus Sympathien für den VfB Stuttgart empfinde. Nach ein paar Selfies und mehrmaligem „Prost“ ging es in die zweite Halbzeit. 

In der zweiten Hälfte beschränkten sich unsere Roten Bullen darauf, den knappen Vorsprung zu halten. Das nächste wichtige und schwere Spiel gegen die Bayern im DFB-Pokal stand an. Das versuchten die Gäste zu nutzen und kamen besser ins Spiel. Glück für uns, dass der VfB seine wenigen Chancen nicht verwertete. Am Ende ein ungefährdeter Sieg der Roten Bullen.

Ein besonderer Dank geht an unsere Sportsfreunde von Schlüpferballsport für die Gasfreundschaft nach dem Spiel. Es war wie immer schön 😉

Fazit aus meiner Sicht: Es ist nicht schlimm zwei Vereine im Herzen zu haben, und ein Stehplatz im B-Block ist unersetzbar.